Die Linke geht deutlich gestärkt aus Kommunalwahl hervor
Gerade erst konnte Die Linke Braunschweig vermelden, dass ihre Mitgliederzahl die 700er Marke überschritten und sich damit im Vergleich zu 2024 mehr als verfünffacht hat. Mit 10,1 Prozent der Wähler*innenstimmen, 6 Mandaten im Rat der Stadt und 18 in 10 Stadtbezirksräten kann sich der Kreisverband der Partei nun auch über das beste Kommunalwahlergebnis in seiner Geschichte freuen. Auch Leonie Bartsch als Kandidatin für das Amt der Oberbürgermeisterin konnte mit 7 Prozent ein beachtliches Ergebnis erzielen.
Die neu Gewählten freuen sich darauf, in den nächsten fünf Jahren soziale Belange mit mehr Nachdruck auf die Tagesordnung setzen zu können. „Wir können nicht hinnehmen, wenn Mieter*innen unter Druck gesetzt werden, illegalen Mieterhöhungen zuzustimmen und überhöhte Nebenkosten zu zahlen. Es ist Aufgabe der Stadt, diesen Missständen ein Ende zu machen", sagt Marcus Winkler, gewählt im Westlichen Ringgebiet. Ayla Yilmaz sieht ihren Schwerpunkt auch in der Gleichberechtigung von Migrant*innen: „Wir erleben gerade überall, wie von der Bundesebene Beratungs- und Sprachkursangebote für Geflüchtete und Migrant*innen gekürzt werden. Es wird eine Herausforderung, auf kommunaler Ebene die Auswirkungen aufzufangen.“ Tim Kneisel vom Nördlichen Ring will sich vor allem für eine klimafreundliche Stadt- und Verkehrsplanung einsetzen. „Aber es ist schon ein besonderer Skandal, dass das Braunschweiger Sozialticket vor zwei Jahren um 50 % teurer gemacht wurde“, betont er. Anke Schneider interessiert vor allem der städtische Haushalt: „Nach wie vor wird Die Linke im Rat keinerlei Form von Privatisierungen mittragen. Besonders am Herzen liegt mir das Städtische Klinikum – und natürlich gehören die Klinikdienste in den TVÖD.“
„Wir danken allen Wahlkämpfer*innen und all denjenigen, die uns mit ihrer Stimme ihr Vertrauen geschenkt haben. Wir versprechen alles zu tun, um diese Stadt noch lebenswerter zu machen – insbesondere für die Menschen mit den kleinen Geldbeuteln“, fügt Leonie Bartsch hinzu.

