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Wahlkampfauftakt der Braunschweiger Linken

Der Wahlkampfauftakt der Partei Die Linke in Braunschweig begann vergangenes Wochenende mit einer erfolgreichen Plakatier-Aktion inner- und außerhalb des Stadtrings. Abgerundet werden konnte das Ganze mit einem Besuch der Bundestags-Fraktionsvorsitzenden Heidi Reichinnek, die aktuell ihre Tour durch Niedersachsen macht. Im Wahlkampf zur Kommunalwahl im September drängt die Partei darauf, dass die sozialen Fragen in Braunschweig endlich wieder in den Vordergrund gestellt werden.

Rund 60 aktive Mitglieder nahmen am Aktionswochenende der Partei teil. In unterschiedlichen Wahlbereichen konnten über 1000 Plakate aufgehängt werden. Der Kreisverband ist beim Wahlkampf in diesem Jahr besonders gut aufgestellt: dank der Erfahrung aus dem letzten Jahr und mehr Aktiven als je
zuvor. 

Soziale Fragen wurden in Braunschweig in den vergangenen Jahren bei allen anderen Parteien immer mehr in den Hintergrund gedrängt:

Auf der Agenda stehen Parkplätze und Kürzungen im sozialen Bereich. Doch wer hört zu, wenn es um die alltäglichen Herausforderungen der Bürger*innen geht?„Immer öfter bekommen wir mit, wie Mieter*innen unter Druck gesetzt werden, illegalen Mieterhöhungen zuzustimmen. Es ist Aufgabe der Stadt, diesen Missständen ein Ende zu machen", sagt Marcus Winkler, Spitzenkandidat für den westlichen Ring. Zusammen mit dem Mieterbündnis Braunschweig unterstützt die Partei einen Einwohnerantrag zum Thema Mietennotstand. Das Bündnis fordert, dass das Thema vom Rat der Stadt aufgegriffen und endlich auf die Tagesordnung gebracht wird.

Auch die Kinder und Jugendlichen der Stadt müssen wieder mehr Sichtbarkeit erfahren, dies ist auch eine Frage der sozialen Gerechtigkeit. Leonie Bartsch, die 30-jährige Oberbürgermeister-Kandidatin der Partei Die Linke, verdeutlicht: „Wir fordern ein gesundes, kostenloses Mittagessen für alle Kinder in Braunschweig und eine bessere Ausgestaltung der Spiel- und Jugendplätze in der ganzen Stadt“. Zur sozialen Frage gehört auch das Thema Mobilität. In ihrem Wahlprogramm betont die Partei, es benötige einen Fokus auf klimafreundliche, barrierefreie und erschwingliche Optionen und Lösungen. „Wir brauchen eine Stärkung des klimafreundlichen Verkehrs. Busse und Bahnen müssen günstiger werden und die Taktung muss sich deutlich erhöhen. Außerdem brauchen wir echte Barrierefreiheit in Bus und Bahn und eine flächendeckend sichere Infrastruktur für den Fuß- und Radverkehr“, sagt Tim Kneisel, Kandidat für den Wahlbereich Nördlicher Ring.

Die Linke Braunschweig rechnet mit einem zweistelligen Ergebnis bei der anstehenden Kommunalwahl. „Die Menschen merken nun, dass es wichtig ist, eine linke Alternative zu wählen, die sich tatsächlich um die Belange der Menschen in dieser Stadt kümmert. Kürzungen im Sozialen wird es mit der Linken nicht geben“, so Bartsch. Für die Kommunalwahlen im September hat Die Linke Braunschweig über 40 Personen aufgestellt.

Neben weiteren Plakatier-Aktionen in allen Bezirken sind in den nächsten Wochen auch Infostände und Haustüraktionen geplant. Das Ziel: Mit Braunschweiger*innen ins Gespräch kommen und dabei insbesondere über ihre täglichen Herausforderungen und Probleme zu sprechen.

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