Ein Braunschweig für uns alle
Am 13. September ist Kommunal-Wahl. Das bedeutet: Wir wählen die Politiker in Braunschweig. So bestimmen wir die Zukunft unserer Stadt.
Häufig hat man das Gefühl Braunschweig gehört immer mehr den großen Firmen. Diese Firmen verdienen Geld mit Mieten, Heizen und Essen. Denen sind die Menschen in Braunschweig egal.
Das wollen wir ändern.
Wir helfen Menschen:
- In der Küche für alle kochen und essen wir zusammen
- Bei Die Linke hilft, kommen Menschen mit Problemen zu uns
- Wir klingeln an Haustüren und fragen was für Sorgen die Menschen haben
Wenn wir viele Stimmen bei der Wahl bekommen, dann können mehr Kandidaten von unserer Partei im Stadtrat arbeiten. So können wir mehr in Braunschweig verbessern.
Wir wollen Braunschweig zu einer Stadt machen, in der
- Wohnen bezahlbar ist
- alle füreinander da sind
- das Klima geschützt wird
Also gebt uns eure Stimme! Zusammen holen wir uns Braunschweig zurück.
Leonie Bartsch zur Oberbürgermeisterin
Leonie Bartsch ist 30 Jahre alt. Sie ist in Braunschweig aufgewachsen. Sie arbeitet für die Partei Die Linke. Sie ist die einzige Frau, die sich dieses Jahr als Oberbürgermeisterin wählen lässt.
Sie setzt sich für alle Menschen ein. Besonders für Menschen, die es nicht so einfach haben oder ausgegrenzt werden. Zum Beispiel Frau oder Menschen
Wenn Leonie Oberbürgermeisterin wird:
- Soll kein Kind hungern.
- Sollen alle eine Wohnung haben.
- Sollen Menschen mit Behinderung sich frei in der Stadt bewegen können
- Sollen Bus und Bahn günstig und zuverlässig sein.
- Darf Gesundheit kein Luxus sein.
- Soll das Geld der Stadt sinnvoll für die Menschen ausgegeben werden.
Leonie kämpft gegen Rechtsextremismus und Rassismus. Sie will, dass alle Menschen sicher in Braunschweig leben können.
Leonie kämpft gegen Rechts-Extremismus. Sie kämpft auch gegen Rassismus.
Alle Menschen sollen sicher sein. Das gilt für die Stadt Braunschweig. Dafür setzt Leonie sich ein.
Ihr Motto ist: „Alle reden – wir hören zu." denn Leonie spricht mit den Menschen in Braunschweig und hört sich ihre Meinung an.
Gesundheit ist keine Ware
Jeder Mensch soll einen Hausarzt in der Nähe haben. Die Stadt soll Ärzte helfen eine Praxis aufzumachen. Jeder Mensch soll ohne Probleme in das Gesundheitsamt hinein kommen, auch wenn sie blind sind oder im Rollstuhl sitzen. Das Gesundheitsamt soll auch mehr Mitarbeiter bekommen, damit man schneller einen Termin bekommt.
Unser Krankenhaus soll weiter der Stadt gehören aber wir brauchen mehr Geld von der Regierung von Niedersachsen und Deutschland. Bei deiner Gesundheit dürfen wir nicht sparen. Du sollst die beste Behandlung bekommen und die Ärzte und Pfleger gut bezahlt werden. Durch gesundes Leben und Vorsorgeuntersuchungen sollen Krankheiten so weit wie möglich verhindert werden. Dafür soll es mehr Hilfe und Beratung geben.
Solidarische Stadt
Alle Menschen in Braunschweig sollen mitreden können.
Zum Beispiel:
- Menschen mit Behinderung
- arme Menschen
- alte Menschen
- Kinder
- Jugendliche
- Menschen, die noch kein Deutsch sprechen können
Alle sollen selbst entscheiden, wie sie leben wollen. Es soll mehr Orte zum Treffen geben.
Kita-Plätze und Essen in der Schule sollen umsonst sein. Der Schul-Weg soll sicher werden. Jugendliche können sich in Jugendzentren treffen. Das ist wichtig und soll so bleiben. Jugendliche sollen Hilfe beim Start in den Beruf bekommen.
Menschen, die vor Krieg flüchten, dürfen nicht zur Arbeit gezwungen werden. Sie sollen Hilfe bekommen:
- in der Schule
- beim Arzt
- beim Wohnen
- bei der Arbeit
Wohnen - Sicher und bezahlbar
Alle Menschen in der Stadt Braunschweig sollen eine sichere und gute Wohnung haben. Die Stadt soll selbst viele Wohnungen besitzen. So kann sie selbst die Miete günstig machen.
Die Stadt soll neue Wohnungen bauen und alte Wohnungen renovieren. Vermieter sollen Unterstützung bekommen, wenn sie nicht viel Geld mit Mieten machen möchten.
Die Hälfte aller neuen Wohnungen soll so günstig sein, dass auch Menschen mit wenig Geld sie sich leisten können.
Die Stadt soll Mietern helfen, wenn:
- deine Miete zu hoch ist
- deine Nebenkosten zu hoch sind
- du Fragen zum Wohnen hast
Die Unterkünfte für Obdachlose sollen gut und sicher sein. Wir wollen Obdachlosen eine eigene Wohnung geben.
Haushalt & Finanzen
Die Regierung von Deutschland gibt den Städten viele Aufgaben. Damit wir die erfüllen können, muss sie uns das nötige Geld dafür geben.
Uns ist wichtig, dass Schulen und Kitas alles haben was sie brauchen und Wohnen in Braunschweig günstiger wird. Die Stadt kann mehr Geld einnehmen wenn große Firmen mehr Steuern bezahlen. Auch Touristen sollen hier, wie an anderen Orten auch, ein wenig Geld an die Stadt bezahlen wenn sie hier im Hotel übernachten. Die Einwohner sollen aber mitbestimmen können, wofür die Stadt Geld ausgibt.
Queer, Flinta* und Gleichstellung
Alle Menschen haben die gleichen Rechte. Das steht im Grundgesetz. Dies gilt für Frauen, Männer und alle Menschen die beides oder keins davon sind.
Braunschweig soll eine sichere Stadt sein. Für alle Menschen egal welches Geschlecht sie haben oder welchen Menschen sie lieben.
So will Die Linke das erreichen:
- Queere Beratungsstellen sollen Geld bekommen von der Stadt.
- Kostenfreie öffentliche Toiletten die alle Menschen benutzen dürfen.
- Ärztliche Behandlungen von Trans-Personen, die die Krankenkasse nicht bezahlen möchte sollen von der Stadt bezahlt werden.
- Ärzte und Pfleger sollen lernen, wie sie queere Menschen gut behandeln können
- In städtischen Wohnheimen soll es Schutzregeln geben. Besonders für Frauen, queere Menschen und Kinder und Jugendliche.
- Wenn die Stadt einen Bericht über seine Einwohner schreibt soll sie nicht nur Frauen und Männer aufzählen.
Daseinsvorsorge & Energiewende
Mit Daseinsvorsorge meint man alle Dinge, die zum Leben in einer Stadt nötig sind. Zum Beispiel Wasser, Strom, Heizung, Bus und Bahn und die Müll-Abfuhr. Wir wollen, dass diese Dinge der Stadt gehören und nicht großen Firmen. So kann die Stadt dafür sorgen, dass alle Menschen gut versorgt werden.
Bis 2035 soll Braunschweig die Versorgung mit Energie soweit verbessert haben, dass wir nicht mehr zur Klimaerwärmung beitragen. Dabei können Windräder, Wärmepumpen und Solar-Anlagen helfen. Wichtig ist, dass wir dabei gerecht bleiben und Menschen mit wenig Geld nicht mehr bezahlen müssen als andere.
Unbezahlte Sorgearbeitende
Viele Menschen kümmern sich um andere ohne Geld zu bekommen. Zum Beispiel:
- um Kinder
- um alte Menschen
- um Menschen mit Behinderung
Das ist sehr anstrengend. Wir wollen diesen Menschen helfen mit:
- umsonst Bus und Bahn fahren
- schnelle Hilfe beim Amt bekommen.
Nachhaltigkeit und Stadtentwicklung
In Braunschweig sollst du keine langen Wege fahren müssen. Alles wichtige soll nah an deiner Wohnung sein und nicht nur im Stadtzentrum. Zum Beispiel Spielplätze, Kitas, Supermärkte, Ärzte, Sport und andere Treffpunkte.
Wenn die Stadt eine neue Nachbarschaft plant oder eine alte umbauen möchte sollte sie dabei auch an den Klimaschutz denken. Bei der Planung sollen Menschen aus vielen verschiedenen Lebensbereichen mitreden dürfen. So können die Wünsche von Kindern, alten Menschen und Menschen mit Behinderung berücksichtigt werden.
Bessere Mobilität
In Braunschweig soll es viel mehr Fahrradwege geben und sie sollen sicherer sein. Auch Bus und Bahn fahren soll praktischer und günstiger werden. Beides soll so viel besser werden, dass die Menschen lieber mit Fahrrad oder Bus fahren als das Auto zu benutzen.
Besonders wichtig ist auch das Menschen, die eine Behinderung haben oder schon sehr alt sind überall gut hinkommen.
Manche Menschen haben leider kein Geld für ein Bus- oder Bahnticket. Wenn sie ohne Ticket mitgefahren sind konnten sie dafür angezeigt werden und sogar ins Gefängnis kommen. Das finden wir falsch. In anderen Städten bekommen Schwarzfahrer zwar eine Strafe aber sie müssen nicht ins Gefängnis. Das wollen wir auch in Braunschweig.
Noch besser wäre es aber wenn Bus- und Bahnfahren komplett kostenlos wäre in Braunschweig.
Frieden und Antifaschismus
Wir sind gegen Krieg und gegen mehr Waffen. Niemand soll gezwungen werden zum Militär zu gehen. Braunschweig soll ein sicherer Ort sein für Menschen, die nicht kämpfen wollen egal wo sie herkommen. Werbung für die Bundeswehr an Schulen oder Bussen und Bahnen soll verboten werden. Die Uni in Braunschweig soll keine Forschung machen, die im Krieg helfen könnte.
Wer in Braunschweig in der Politik arbeitet, wie zum Beispiel die Bürgermeisterin, muss unsere Demokratie schützen und gegen Nazis sein. Gruppen, Schulen und Vereine, die gegen Rechts sind sollen Hilfe und Geld von der Stadt bekommen. Auch wer schon mal Gewalt von Rechten Menschen erfahren hat soll Hilfe bekommen. Wir müssen uns an die Verbrechen vor und im Zweiten Weltkrieg erinnern, damit so etwas nie wieder passiert.
Arbeit und Soziales
Junge Menschen die bei der Stadt ihre Ausbildung gemacht haben sollen auch danach weiter dort arbeiten können. Auch wer schon sehr lange keinen Job mehr hat soll Angebote für Arbeit bekommen. Und wenn die Stadt Aufträge an Firmen vergibt soll sie dabei drauf achten, dass sie ihren Mitarbeitern nicht zu wenig bezahlt.
Einwohner von Braunschweig, die sehr wenig Geld haben sollen kostenlos Kultur- und Sportangebote nutzen, Bus und Bahn fahren und ihre Kinder ein Mittagessen in der Schule oder Kita erhalten.
Noch besser wäre es aber wenn in Braunschweig alle umsonst Bus und Bahn fahren können und alle Kinder ein kostenloses Mittagessen bekommen.
Kultur für alle
Zur Kultur gehören Konzerte, Theater und Museum aber auch eine Bar, ein Skatepark oder Jugendzentrum. Zu Veranstaltungen gehen zu können sollte kein Luxus sein sondern für alle Menschen, auch wenn sie wenig Geld haben. Jeder sollte die Möglichkeit haben auch selber mitzumachen und kreativ zu werden.
Die Corona-Zeit war für viele Künstler sehr schwer. Sie haben damals finanzielle Hilfe bekommen, die sie jetzt zurückzahlen sollen. Das könnte das Ende für viele Kulturprojekte sein. Wir wollen, dass die Stadt hier hilft. Aber wer Geld bekommt, soll seine Mitarbeiter fair bezahlen.
